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Rahmenbedingungen für den alpenquerenden Verkehr

Bei der Betrachtung von Merkmalen und Trends im alpenquerenden Verkehr müssen die signifikanten Änderungen der letzten Jahre hinsichtlich der für den alpenquerenden Verkehr maßgeblichen Rahmenbedingungen berücksichtigt werden:

  • Das Abkommen zwischen der EU und der Schweiz über den Landverkehr, das 2002 in Kraft trat, führte zu signifikanten Veränderungen im Bereich des durch die Schweiz verlaufenden Straßengüterverkehrs . In mehreren Schritten waren die Obergrenzen für Fahrzeuggewichte erhöht und an EU-Standards angepasst worden, allerdings waren die Kosten, die dem Straßenverkehr in der Schweiz angelastet werden, auch signifikant erhöht worden.

  • Anfang 2004 lief das österreichische Ökopunktesystem aus, das Folgesystem wurde nicht in Betrieb genommen, wegen fehlender operativer Definitionen und da ein Ausbleiben der gewünschten Effekte prognostiziert wurde.

  • Die Erweiterung der EU per 1.5.2004 veränderte die Rahmenbedingungen für den Straßenverkehr für die neuen Mitgliedsstaaten. Alle bilateralen Abkommen, die den bilateralen und Transit-Verkehr aus diesen Ländern nach und durch Österreich regelten, wurden aufgehoben.

  • In Österreich wurde Anfang 2004 ein elektronisches Mautsystem für Lastkraftwagen auf Autobahnen in Betrieb genommen. Dieser Schritt führte zu einer Steigerung der Kosten für den Straßenverkehr in Österreich mit Ausnahme des Brenner, bei dem die Kosten für die Gesamtdurchfahrt durch Österreich unverändert blieben, da die höchstzulässige Mautgrenze gemäß EU-Recht vor 2004 erreicht worden war.

  • Die Katastrophen in Straßentunnels hatten Auswirkungen auf den Straßenverkehr: Einerseits blieben Strecken einige Monate oder Jahre lang gesperrt und andererseits wurden als Folge der Unfälle Maßnahmen ergriffen, um einen Mindestabstand zwischen Lastkraftwagen in den Tunnels von Fréjus, Mont-Blanc und Gotthard sicherzustellen, was sich aber auch auf die Spitzenkapazität der Routen auswirkte.

  • Seit Beginn dieses Jahrhunderts können die ersten Auswirkungen der Liberalisierung des Eisenbahnsektors beobachtet werden, da neue Unternehmen insbesondere im alpenquerenden Verkehr tätig sind.
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